Philosphie A

Das Kulturfest ÜBERGÄNGE – PRECHODY – an der Nahtstelle zwischen Ost- und Westeuropa – hat sich nicht nur in seiner Form bewährt und ein begeistertes Stammpublikum erworben, es erfreut sich steigender Beliebtheit. Nach mittlerweile fünf Jahren hat es sich einen fixen Platz unter den kreativsten mitteleuropäischen Kulturbiennalen erspielt und zahlreiche Preise erhalten (maecenas 2005 und 2007). In immer neuen Formen spricht es das Publikum an und bezieht es aktiv ein. Gut 30.000 Menschen waren seit dem Jahr 2004 Teil des bilateral ausgetragenen Kulturfestes in der Doppelstadt Gmünd/České Velenice.

Das Kulturfest ist weder profit- oder konsumorientiert noch zielgruppenspezifisch oder elitär.
In der Kooperation mit dem Gmünder Altstadtfest gelang es den beteiligten Kulturschaffenden (insgesamt seit 2004 über 400 KünstlerInnen die das Kulturfest gestalten) auch Menschen zu erreichen und zu aktivieren, die ansonsten oft wenig mit Kunst in Berührung kommen.

Das Konzept des diesjährigen ÜBERGÄNGE – PRECHODY Kulturfestes geht wieder konsequent einen Schritt weiter, baut auf Bewährtem auf, ohne in die Falle von Routine und Wiederholung zu tappen.

Es wird einerseits mit hochqualitativen KünsterInnen und Ensembles in verschiedenen Sparten Highlights präsentieren, andererseits dazwischen viel Raum lassen für Nachwuchs, Neues, Unbekannteres, Experimentelles, weniger Publikumsmagnetisches.

Noch mehr als in den Jahren davor bietet sich das ÜBERGÄNGE – PRECHODY als Rahmen und Plattform für Schulen und Jugendkulturprojekten an. Workshops (Theater, Tanz und Multimedia) von auftretenden Künstlergruppen werden  für Jugendliche kostenlos angeboten.
Die freiwillige Beschränkung auf einen Zweijahresrhythmus soll helfen finanzielle Mittel (private und öffentliche) sparen ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.